Die 20km-Fahrt vom Flughafen zum Hotel hat nur knappe 2 Stunden gedauert... Hier herrscht eigentlich den ganzen Tag Stau und zwischen den Autos drängeln sich die sog. Moto-Boys auf Mopeds um Eillieferungen auszufahren. Hier wird jede frei Lücke gnadenlos genutzt, so dass man besser nicht seinen Arm aus dem Taxi streckt. Diese werden direkt nach dem Einstieg vom Taxifahrer gelockt um Überfälle zu vermeiden. Ich habe zum Glück nichts davon mitbekommen, doch gilt Sao Paulo als eine der gefährlichsten Städte der Welt. Trotzdem war es eine Wahnsinns-Erfahrung und unterscheidet sich Sao Paulo ungemein von US-Städten: Der Unterschied Arm-Reich ist noch krasser, viele europäische Kleinwagen im Gegensatz zu SUV und Pick-Up. Konnte sogar meinen alten Wegbegleiter den Clio antreffen! Metrisches System und 24-Stunden-Anzeige. Und hier schmeckt sogar das Bier nach etwas!
Glücklicherweise habe ich mich dort mit unserem für den Markt zuständigen Kol
Dufte!
Ein original brasilianischer Caipi darf dabei natürlich nicht fehlen! Wird übrigens mit weissem Zucker gemacht!
Und auch der Schumi hat hier wohl nach einem Formel-1 Rennen (Interlagos ist um die Ecke) einen Boxenstop gemacht...
Typischer Strassenzug in Downtown
Blick auf den Ibirapuera Park
Man sollte natürlich auch den Kontakt mit Einheimischen pflegen!
Mein Fazit: Weltstadt der Superlative. Wir haben kurz auch mal bessere Gegenden gesehen, aber der Großteil ist schlichtweg ein Moloch. Hier konnte man die Auswirkungen einer Mega-City hautnah spüren. Insbesondere die Favelas außerhalb Downtowns waren traurig anzusehen.
Ich habe hier eine gute Website gefunden, wer mehr wissen möchte: Sao Paulo Infoseite.

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