Donnerstag, 20. März 2008

Tornado & St. Patrick's Day

Wie so ziemlich jeder in Deutschland mitbekommen hat, fegte letzten Freitag ein Tornado durch Atlanta. Ich wunderte mich Samstag morgen ueber die aufregenden Voice-Mail-Nachrichten, da ich eigentlich mal richtig schoen gepennt hatte! War zwar nen bisschen windig bei uns, aber der Tornado war nur im Herzen Downtowns unterwegs.
Daher musste fuer weitere Infos erstmal das Internetz erhalten, da man hier in Buckhead wirklich nix davon spuerte.

Habe heute vom Coach ein interessantes Photo erhalten, das ich hier mal posten will.



Und dann war da noch St. Patrick's Day die Tage. Hab ich leider keine Bilder vorliegen, aber das geht ganz einfach: Man zieht sich gruen an und feiert den ganzen Tag. Dazu gibt's auch noch Umzuege in manchen Staedten. Scheint so ne Art irischer Karneval zu sein :) Und hier in den USA ein ganz grosses Ding... Wir waren im
Park Tavern.

So - Dann mal schoene Ostern an alle und Freunde: Trinkt einen fuer mich mit in der Luerbke!

Donnerstag, 13. März 2008

Sao Paulo

Bin heute von einem Kurztrip aus Sao Paulo -der 20-Millionen Mega-City und größten Stadt Südamerikas- gekommen. Ich hatte nicht viel Zeit etwas von der Stadt zu sehen, doch muss ich mich den gängigen Meinungen anschliessen: Groß - größer - Sau Paulo: Dreckig, chaotisch, laut, wahnsinnig.







Die 20km-Fahrt vom Flughafen zum Hotel hat nur knappe 2 Stunden gedauert... Hier herrscht eigentlich den ganzen Tag Stau und zwischen den Autos drängeln sich die sog. Moto-Boys auf Mopeds um Eillieferungen auszufahren. Hier wird jede frei Lücke gnadenlos genutzt, so dass man besser nicht seinen Arm aus dem Taxi streckt. Diese werden direkt nach dem Einstieg vom Taxifahrer gelockt um Überfälle zu vermeiden. Ich habe zum Glück nichts davon mitbekommen, doch gilt Sao Paulo als eine der gefährlichsten Städte der Welt. Trotzdem war es eine Wahnsinns-Erfahrung und unterscheidet sich Sao Paulo ungemein von US-Städten: Der Unterschied Arm-Reich ist noch krasser, viele europäische Kleinwagen im Gegensatz zu SUV und Pick-Up. Konnte sogar meinen alten Wegbegleiter den Clio antreffen! Metrisches System und 24-Stunden-Anzeige. Und hier schmeckt sogar das Bier nach etwas!

Glücklicherweise habe ich mich dort mit unserem für den Markt zuständigen Kollegen getroffen, da die meisten Paulistaner nur Portugiesisch und kein Englisch sprechen. Auf eine Empfehlung hin besuchten wir ein typisch brasilianisches Restaurant, wo das sog. Rodizio serviert wurde. Und das geht so: Es werden den ganzen Abend diverse Fleischspiesse und Fischsorten zum Tisch gebracht mit zahlreichen Beilagen. Direkt am Tisch schneidet der Kellner ein Stück ab und man legt es mit einer Zange auf seinen Teller. Tischkarte rot: Man kann in Ruhe essen, Tischkarte grün: Vorbeilaufende Kellner fragen ob man mehr möchte. So können zig Sorten durchprobiert werden und alles ist immer frisch gekocht.
Dufte!












Ein original brasilianischer Caipi darf dabei natürlich nicht fehlen! Wird übrigens mit weissem Zucker gemacht!



Und auch der Schumi hat hier wohl nach einem Formel-1 Rennen (Interlagos ist um die Ecke) einen Boxenstop gemacht...




Typischer Strassenzug in Downtown






Blick auf den Ibirapuera Park




Man sollte natürlich auch den Kontakt mit Einheimischen pflegen!


Mein Fazit: Weltstadt der Superlative. Wir haben kurz auch mal bessere Gegenden gesehen, aber der Großteil ist schlichtweg ein Moloch. Hier konnte man die Auswirkungen einer Mega-City hautnah spüren. Insbesondere die Favelas außerhalb Downtowns waren traurig anzusehen.
Ich habe hier eine gute Website gefunden, wer mehr wissen möchte: Sao Paulo Infoseite.

Sonntag, 2. März 2008

Hunger Run & Stone Mountain

Bin heute bei einem 10km-Lauf dabei gewesen und es war super anstrengend. Am nunmehr wärmsten Tag des Jahres ging es bei prallem Sonnenschein durch die Strassen Downtowns. Gelaufen wurde für einen karitativen Zweck. Die Erlöse werden komplett für Essensausgaben gespendet. Analog zu diesem Hintergrund durchkreuzte man einige Ecken Atlantas, die man Abends besser meiden sollte. Hier konnte man das wahre Atlanta und die krassen Gegensätze zwischen Arm und Reich hautnah spüren. Skyline auf der einen - Ghettos auf der anderen Seite. War wirklich eine gute Erfahrung, einmal die nicht so schöne Seite der Stadt kennenzulernen und dabei noch etwas Gutes getan zu haben.



Im Ziel mit Tobi vom Fussball-Team

Gestern noch mit Alex aus Deutschland beim Stone Mountain gewesen wo es wieder einen herrlichen Blick auf die Skyline zu erleben gab.








Und hier noch ein Knüller auf dem Weg zum Lauf fotografiert:



Aus welchem Land der Fahrer wohl kommen mag...?