Dienstag, 21. August 2007

Cornhole-Turnier

Hey friends,

bin nun in der Gegenwart angekommen :)

Samstag stand ein Cornhole-Turnier (von Creative Loafing) auf dem Programm. Eigentlich hatte ich andere Pläne, aber kurzfristig bin ich doch noch eingesprungen und da ein Ami (Joel) noch jemanden suchte, hab ich mit ihm ein Team gebildet. Tja - was ist denn nun Cornhole? Na klar - ein amerikanischer Volkssport. Ziel ist es, einen mit Mais gefüllten Sack auf ein schräg gestelltes Holzbrett zu werfen, in dem sich ein Loch befindet. Wirft man den Sack in das Loch gibts 3 Punkte, bleibt der Sack auf dem Brett liegen gibts einen Punkt. Die Schwierigkeit liegt darin, den Sack in einem Winkel zu werfen, dass er nicht über das Brett hinausschießt... Wer als erstes 21 Punkte hat gewinnt.


In der Gruppenphase gings im ersten Match direkt gegen Thomas (Coach) und seine Gattin Elli. Locker flockig 21:0 für uns - ein Start nach Maß! Spiel 2 ging verloren und in Spiel 3 lief ich zur Höchstform auf - 21:16 gegen die m.E. Geheimfavoriten :) Wir waren somit in der Vorschlussrunde wo dann auch direkt Endstation war (natürlich gaaaaaaanz knapp!).

Rechts: Coach und Joel vorm Start (Sven&Sven im Hintergrund)
Links: Ich im Duell mit Elli

War ne lustiger Spass - habe hinterher von unserem Event-Manager Andre (my roommate too) -welcher sich für die Organisation dieses mit internationalen Topspielern der Cornhole-Szene besetzten Turniers verantwortlich zeichnete- erfahren, dass die Finalisten so besoffen waren und die Dinger net mehr wirklich auf die Holzbretter schmeissen konnten...

Fazit: Völlig bekloppter Sport, der aber Spass macht. Könnte man mal für die nächste TT-Mannifahrt vorsehen (Pinnchen inklu...)

Tampa, Fort Lauderdale

Servus all together,
vom 10. August ging es auf zu einem kurzen Floridatrip. Bin am Freitag mit Mike (Dornbracht) nach Tampa geflogen, der mich zu sich nach Hause eingeladen hatte. Am Abend ging es nach St. Petersburg in ein Restaurant am Strand mit kurzer Wasserprobe des Golf von Mexiko. Die Fahrt dorthin führte über eine lange Brücke über den Golf, was beeindruckend war.

Am Samstag gings dann mitm Motorboot raus nach Tampa Bay zum Wasserski-Fahren. Hab ich natürlich direkt beim ersten Mal auf die Reihe bekommen (und bin neuer Rekordhalter aus Deutschland :) A schuper gaudi war des.




Am Abend hab ich dann noch zwei heisse Chicks aufgegabelt (siehe links)...






Sonntag gings wieder raus mitm Boot und ab nach Tampa, wo man auf dem Fluss bis Downtown gelangt. Anschliessend auf dem Rückweg zur Bay noch ein paar Delfine gesehen, bevor es wieder auf die Ski ging.



Am Montag in Tampa und Umgebung (Sarasota) ein paar Kunden besucht, bevor es am Abend nach Fort Lauderdale ging. Das Hotel hatte sprichwörtlich eine 1A-Lage (Insider). Habe dort am Dienstag auch noch Kunden besucht, u.a. in Miami, wo es einmal den berühmten Ocean Drive entlang ging.




Ocean Drive Miami

Mittwoch stand dann eine Tour zu den Everglades auf dem Programm um mit dem Airboat die Wildnis zu erkundigen (Alligatoren inklu.). Hinterher hab ich so ein Viech mal anfassen können. Nur gut dass ich erst später festgestellt habe, dass dem Tierpfleger 3 Finger fehlten... Für alle Freunde der Wissenschaft sei gesagt, dass Krokoldile im Salzwasser leben und Alligatoren im Süßwasser - und nur in Florida gibt es beide Sorten gleichzeitig. 250 verschiedene Palmenarten, 1,5 Millionen Einwohner und 500.000 Boote in Fort Lauderdale Area - wo wir schon bei den Fakten sind. Ft. Lauderdale wird auch als das Venedig Amerikas bezeichnet.





Nachmittags schön am Strand gelegen und den Las Olas Boulevard abgelaufen. Und die ganze Zeit: Sonne, Sonne, Sonne :)







Donnerstag ging es mit dem Wassertaxi durch die zahllosen Kanäle wo man zahlreiche Villen mediterranen Stils bewundern konnte.




Fazit: War eine wunderschöne Woche. Kubanisches Essen schmeckt sehr gut. Man sollte besser nicht seinen Kreditkarten-PIN vergessen. Und die 13 gibts tatsächlich in keinem amerikanischen Aufzug:

Montag, 20. August 2007

Atlanta, Woche 1-8

Hey folks,

nun versuche ich mal die ersten 8 Wochen Revue passieren zu lassen, die ich in Atlanta bin. In diesen Wochen ist verdammt viel passiert und vor allem musste sauviel organisiert werden... Also dann fang ich mal an:

Woche 1

11. Juni 2007: Abflug von Düsseldorf nach Atlanta mit Zwischenstop in Paris. Und dann kommen tatsächlich ein paar von Euch guten Freunden zum Flughafen, um mich zu verabschieden. Hierfür nochmals besten Dank! War wirklich eine gelungene Überraschung.

Nach tränenreichen Abschied ging es problemlos nach Atlanta, wobei der Weiterflug von Paris ein bisserl Verspätung hatte. Ich bin auch gut in Atlanta angekommen, mein Koffer allerdings nicht. Die Vollidioten von Air France haben das gute Stück noch in Paris verweilen lassen. Ist ja auch schön da. Erstmal das Notfallset von Delta mit Zahnbürste und allem drum und dran abgeholt und dann gings mit Oli (Dornbracht) zum Mietwagenstand. Ein Dodge Caliber sollte mein Fahrzeug (Tankfüllung inklu!) für die ersten Wochen sein. Direkt auf die siebenspurige Interstate auf der man links und rechts überholen kann. Ist ein Träumchen...Nach meinem ersten Burger bin ich dann mal irgendwann ins Bett gefallen.

Wie Ihr wisst, bin ich ja ein Orientierungstalent. So brauchte ich am ersten Tag auf Schicht für die 2 Meilen vom Hotel zu Dornbracht auch nur 45 Minuten inkl. Strassenkartenkauf...

Die ersten Tage bestanden dann darin das Hotelzimmer dreimal zu wechseln, die Gegend zu erkunden und diverse Restaurants zu testen. Währenddessen lerne ich die Kollegen, Arbeitsprozesse und Abteilungen bei Dornbracht kennen. Am Wochenende zeigt Adam (Dornbracht) mir die interessanten Wohngegenden in Atlanta und ich nehme mir von nun an vor ein Apartment in Buckhead zu suchen. Am Samstag stand noch das Dornbracht-Summerfest auf dem Programm. Mein erstes amerikanisches Barbecue :)

Woche 2

Die Abende verbringe ich nur am Notebook um sämtliche Apartments zu checken und bereits nach einem Auto zu gucken. Oder man verbringt 3 Stunden im WalMart um sich mit der vielfältigen Produktpalette Amerikas vertraut zu machen. Mittwoch bis Freitag gehts nach Chicago für ein Seminar. Leider alles im Hotel, aber die Stadt macht aus dem Flieger einen gigantischen Eindruck.

Woche 3-5

besteht aus Wohnungsuche, Autosuche, Wohnungssuche, Autosuche... da ich ja ein Auto ohne Dach suche, muss ich mich geduldig zeigen... Den meisten ist es hier im Sommer zu heiss für solch ein Fahrgestell, daher ist die Auswahl eher begrenzt. An Vatertag vermisse ich hier ein paar Bollerwagen und Veltins-Kästen - dafür wird am 4. Juli hier ganz großes Showbiz mit Feuerwerk usw. abgezogen. Das erste Mal im Hooters gewesen, was mein Arbeitskollege der netten Bedienung auch erstmal mitteilen musste. Zackig erstmal nen Hula-Tanz auf der Tanzfläche absolviert (13 Uhr mittags und nüchtern Freunde...)!

Woche 6

Auto ist gefunden - siehe rechts... Auch eine Wohnung habe ich mittlerweile gefunden in ziemlich guter Lage in Buckhead. Von nun an fahre ich ca. 5 mal zu Ikea um mich einzurichten. Als alt eingesessener Handwerker ist es natürlich kein Problem alles aufzubauen und einzurichten :) Allerdings merke ich die ersten Nächte, dass die Generatoren der Klimaanlagen doch ziemlich laut sind - könnte daran liegen, dass diese direkt neben meinem Schlafzimmerfenster angebracht sind... Zwischendurch ist auch meine SSN (Sozialversicherungsnummer) eingetroffen und die Führerscheinprüfung erfolgreich absolviert (schön 5 Stunden aufm Amt gesessen)...

Woche 7-8

Klimaanlagen-Generator-Lärm geht gar net mehr. Beschließe am Montag morgen die Hütte wieder zu kündigen, da ich mich sonst für ein Jahr binden muss. Zufälligerweise wird ein Platz in der Plantation in
Virginia Highland frei, wo ein paar von den deutschen Jungs wohnen, die ich vor ein paar Tagen kennengelernt habe. Angesehen und gebucht. 5 Mal zu Ikea gefahren um die Hälfte wieder umzutauschen. Plantation? Was mag das wohl sein...Tja also hier wohn ich nun mit dem Dondi (Ami), Andre und Martin (Deutschland) in einem großen Haus mitten in Virginia Highland.

Ist ein Stadtteil mit vielen Bars und Restaurant im östlichen Teil Atlantas (im Perimeter). Von hier gehts auch schnell nach Midtown (viele Clubs) oder Downtown (Touri-Highlights).

Besuchte Lokalitäten bisher: Hand in Hand, East Andrews, Cosmolava, Opera, Eclipse di Luna und natürlich meine Hauptnahrungsquellen: Taco Mac und Chipotle :)



Typische Nebenstraße in Atlanta City



Peachtree Street (bekannteste Straße Atlantas)



Virginia Highland

Fazit: Die ersten Wochen waren einfach nur Stress, da man hier erstmal sein ganzes Leben organisieren muss, als wäre man neu geboren: SSN, Apartment, Führerschein, Versicherungen, Bankkonto, Möbel und und und... Dabei ist es teilweise echt nervig sich mit den Ämtern rumzuschlagen. Tja - ich bin jetzt in 2 Monaten dreimal umgezogen - also falls jemand in Zukunft Hilfe bei sowas braucht - bin da jetzt Experte :)

Aber natürlich habe ich auch superviel gesehen und viel erlebt. Mittlerweile fällt mir glaube ich nur noch die Hälfte von allem ein, aber ich will Euch auch net überfordern, da ich jetzt schon mit dem nächsten
Beitrag starte...

Sonntag, 19. August 2007

Las Vegas

Servus,

im April besuchte ich die USA ein zweites Mal, da die größte Sanitärmesse der Vereinigten Staaten auf dem Plan stand. Und zwar in einer sehr aufregenden Stadt: Las Vegas.

Flugzeit wieder ungefähr 20 Stunden. Nun hatte ich das erste Mal die Möglichkeit mit meinem Visum einzureisen, welches ich kurz vorher (nachdem die US-Botschaft in Frankfurt mich glücklicherweise als Nicht-Terrorist eingestuft hatte:) erhielt. Die gute Dame der CBP war allerdings anderer Meinung, so dass ich den ganzen Papierkram für das Touristenvisum noch einmal ausfüllen durfte. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Mitarbeiter mit den eigens von Ihnen ausgestellten Visa nicht konform sind, meine Einreise in Atlanta war dann später problemlos...

Kurz und knapp gesagt: Die Stadt ist schon der Hammer, aber länger als eine Woche hält man es da auch net aus, da Reizüberflutung. Dieses Mal hatte ich an einem Tag Zeit, mir die Stadt anzusehen und habe dann den klassischen Touri-Trip eingelegt: Hotels, Hotels, Hotels... und als Krönung noch ne Fahrt im New York New York Rollercoaster.



War alles super interessant - sowohl die Messe als auch die Stadt.

Gegamblet hab ich natürlich auch (selbstverständlich mit System!) und als ein weiteres Highlight hatte ich noch einen Flug über den Grand Canyon gebucht. Zunächst ging es zum Hoover-Damm/Lake Mead und dann weiter zum westlichsten Punkt des Canyon. Aus der Vogelperspektive hat man den besten Überblick. Der Trip war genial!

Fazit: Sin City. Wahnsinns-Stadt die man mal gesehen haben sollte! The Bellagio water show is incredible!





Phoenix

Freunde, Freunde,

bereits im Januar diesen Jahres stand mein erster Besuch in den USA auf dem Plan.

Ziel war Scottsdale - ein Vorort von Phoenix in Arizona, wo die National Marketing Conference von Dornbracht Americas stattfand. Dies war eine sehr gute Gelegenheit für mich, mit allen Vertretern in Kontakt zu kommen und zudem die amerikanische Meeting-Kultur kennenzulernen.

Der Flug von Deutschland war nen Traum... von zu Hause bis zum Hotel nur 20 Stunden. Von Atlanta gibts zum Glück Direkt-Flüge nach Düsseldorf und Frankfurt :) Bei diesem Trip bin ich dann das erste Mal mit den überaus freundlichen Idioten der CBP (Customer Border Protection) und TSA (Transportation Security Administration) in Kontakt gekommen. Gastfreundlichkeit definiere ich ein bißchen anders. Wie dem auch sei, nachdem man auch in meinen Schuhen (werden neuerdings auch gescannt) keine Bomben gefunden hat, wurde ich also ins Land gelassen.
Zack: Schön 25 Grad im Januar.

Leider habe ich nicht allzu viel vor Ort gesehen, da die meiste Zeit im Ballroom des Hotels verbracht wurde. An einem Tag ging es in die Prärie zum
Taliesin West. Das ist ein Atelier des berühmten amerikanischen Architekten Frank Lloyd Wright.

So - viel mehr fällt mir jetzt nach 7 Monaten auch net mehr ein. War auf jeden Fall ein cooler Trip: Sonne, Top-Hotel und die Tagung war auch sehr interessant.

Problem war, dass ich mit einer Bronchitis nach Deutschland zurückgekommen bin (jaja...an die Klimaanlagen muss ich mich noch gewöhnen:) und den Tauchurlaub in Ägypten somit stornieren musste.

Hier noch ein paar Pics (zum Vergrößern anklicken!):



Fazit: Sommer im Januar ist cool.

Einleitung

Hallo Freunde,

habe mich nun doch entschieden einen Blog einzurichten, damit ich Euch auf dem Laufenden halten kann, was ich hier so in den Staaten treibe.

Für meine Zeit in den USA werde ich dieses Tool nutzen um Euch mit den neuesten Erlebnissen aus Atlanta zu unterhalten und werde ab und an auch ein paar Photos innerhalb dieses Blogs online stellen.

Also dann - viel Spass und schöne Grüsse aus Atlanta City,

Alex, Juppi, Wuffi, Wölfchen, Air-Wolf, Toni, A-Wolf oder wie immer ihr mich nennen wollt :)


Fazit: Hab doch immer dran geglaubt: Das Internet wird nochmal ne ganz große Sache :)